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Wir sind eine grosse,
fröhliche Ministrantengruppe.
Foto: Luziatag, 13.
Dezember 2009 |
Die
Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei St. Luzia dienen der
Gemeinde, dem Pfarrer und auch Gott durch die Mithilfe bei der
feierlichen Gestaltung der Gottesdienste. Mit ihrem wichtigen
liturgischen Dienst tragen sie zur Verschönerung und Vertiefung
der Liturgie bei. Regelmässig dienen über 28 Knaben und Mädchen im
Alter zwischen 9 und 16 Jahren.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die im Gottesdienst ministrieren, machen
deutlich, dass die Feier des Gottesdienstes von allen Teilnehmern mitgetragen
wird. Zudem hat Jesus uns, seinen Jüngern, dem gemeinschaftlichen Feiern in
seinem Namen seine Gegenwart verheissen: "Wo zwei oder drei in meinem Namen
zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen".
| Ministrantengruppe
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Livio Stadelmann |
Ausserbirg 10 |
6287 |
Aesch |
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Sarah Emmenegger |
Kirchgasse 20 |
6287 |
Aesch |
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Ramon Stadelmann |
Ausserbirg |
6287 |
Aesch |
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Dominik Burri |
Seebreite |
6295 |
Mosen |
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Jonas Furrer |
Kirchgasse 6 |
6287 |
Aesch |
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Julia Höltschi |
Vogelsang 16 |
6287 |
Aesch |
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Jana Schurtenberger |
Riedweid |
6287 |
Aesch |
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Sabrina Meier |
Hauptstrasse 21 |
6287 |
Aesch |
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Raphael Müller |
Rebacher |
6287 |
Aesch |
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Stefanie Stadelmann |
Ausserbirg 8 |
6287 |
Aesch |
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Ramona Wasescha |
Lädergasse 12 |
6287 |
Aesch |
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Johannes Wedlich |
Vogelsang 7 |
6287 |
Aesch |
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Jasmin Wyss |
Unterdorf 2 |
6287 |
Aesch |
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Rebekka Burri |
Seematte 6 |
6295 |
Mosen |
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Cyrill Emmenegger |
Kirchgasse 20 |
6287 |
Aesch |
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Arsim Lutfiu |
Gut-Waldhof |
6287 |
Aesch |
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Bujar Lutfiu |
Gut-Waldhof |
6287 |
Aesch |
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Sandro Rust |
Seehalde |
6287 |
Aesch |
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Pascal Schmid |
Lädergasse 10 |
6287 |
Aesch |
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Larissa Stadelmann |
Ausserbirg 10 |
6287 |
Aesch |
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Fabian Müller |
Rebacker |
6287 |
Aesch |
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Aurel Schurtenberger |
Altwiserstrasse 2 |
6295 |
Mosen |
| Laura van Zutphen | Hauptstrasse 14 | 6287 | Aesch |
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Markus Wedlich |
Vogelsang 7 |
6287 |
Aesch |
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Cédric Bucher |
Vogelsang 10 |
6287 |
Aesch |
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Adrian Huwiler |
Honeriweid 3 |
6287 |
Aesch |
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Sahra Schurtenberger |
Altwiserstrasse 2 |
6295 |
Mosen |
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Nicole Wyss |
Unterdorf 2 |
6287 |
Aesch |
Unsere Erstkommunikanten empfangen am Weissen Sonntag in der 3. Klasse die erste Hl. Kommunion. Sie lernen zu begreifen, dass in dieser Hostie Jesus selbst sich ihnen schenkt. Danach werden diese Schülerinnen und Schüler angefragt, ob sie gerne bei der Gestaltung der Eucharistiefeier in der Kirche mithelfen möchten. In einigen Treffen werden sie vom Pfarrerleiter in den Ministrantendienst eingeführt.
Im Juni jeden Jahres werden die neuen Minis mit einer Urkunde feierlich in den Ministrantendienst aufgenommen.
In der Ministrantengruppe versehen sie regelmässig gemäss Monatsplan ihren Dienst und bleiben in der Regel bis zum 9. Schuljahr mit dabei.
Ministranten, welche aus dem Ministrantendienst austreten wollen, werden jeweils im Januar im Pfarrgottesdienst verabschiedet und dürfen als Dank für Ihren Einsatz ein Präsent und herzlichen Dank entgegennehmen.
Der Dienst der Minis ist in verschiedene Aufgabengebiete unterteilt:
Altar
Dieser ist eigentlich der wichtigste Dienst. Die beiden dafür
eingeteilten Ministranten haben die Aufgabe die Kerzen während
des Evangeliums zu halten und sie für die Predigt zum Ambo zu
stellen. Sie bringen dem Priester den Kelch und die Gaben (Wein,
Wasser und Brot).
Anschliessend stellen sie die Kerzen vom Ambo zum Altar, läuten während der Wandlung mit den Altarglocken und die Gottesdienstbesucher auf die Wandlung von Brot und Wein aufmerksam zu machen.
Während der Zeit vom Markustag bis an Kreuzerhöhung sind sie dafür besorgt, dass für die Erteilung des Wettersegens die Monstranz auf dem Altar ist.
Weihrauch
An besonderen Festtagen wird bei uns Weihrauch verwendet. Wie der
Rauch sollen unsere Gebet zu Gott aufsteigen. Die dafür
eingeteilten Ministranten tragen das Weihrauchfass zum Gebrauch
durch den Priester für Altarinzens, beim Evangelium und zur
Gabenbereitung. Bei der Inzens des Priester und der Gläubigen
und zur Wandlung wird es vom Träger selber benutzt.
Opfer
Zwei Ministrantinnen und Ministranten ziehen nach den Fürbitten
das vom Pfarrer in den Mitteilungen angekündigte Opfer ein.
Kreuz tragen
Die Ministrantin oder der Ministrant trägt das Kreuz beim Ein-
und Auszug. Für
Prozessionen und Beerdigungen wird das Kreuz ebenfalls
vorangetragen.
Tortschen
An gewissen Festtagen werden die jüngsten Ministranten für
diesen Dienst eingeteilt. Diese tragen die Tortschen und verleihen dem Gottesdienst einen besonders
festlichen Ausdruck.
| Dienst am Altar | |||||||
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| Gott loben | Gott ehren | Gott rühmen | Gott preisen | ||||
| mit brennenden Kerzen | mit den Gaben der Gemeinde | mit Glocken und Musik | mit wunderbarem Duft | ||||
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Was
du kennen solltest
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Der Altar
Er steht im Zentrum der Kirche und auf ihm wird das Gedächtnis
an das letzte Abendmahl Jesu gefeiert. So ist der Altar ein
Zeichen für Christus. Das Wort "Altar" bedeutet "Opfertisch".
Der Ambo
Ist der Ort der Verkündigung, ein Lesepult. Von dort aus werden
die Lesungen aus den biblischen Schriften vorgetragen, das
Evangelium verkündet, die Predigt gehalten und die Fürbitten
gelesen.
Lektionar und
Evangeliar
Aus diesen Büchern werden während des Gottesdienstes die
biblischen Texte gelesen.
Der Tabernakel
Ist ein wertvoll verziertes Gehäuse, unter dem sich ein sicherer
Panzerschrank verbirgt. In ihm wird die Kommunion aufbewahrt, die
in einer Messe übrig bleibt. Im "Brot des Lebens" ist
Gott bei uns. Die Hostien werden im Tabernakel aufgehoben um sie
bei Bedarf den Kranken zu bringen oder einem Sterbenden zu
reichen.
Die Sedilen
Das sind Hocker, auf die sich Priester und Ministranten im
Altarraum setzen. "Sedile" bedeutet ganz einfach "Sitzbank".
Die Schale
In der Schale werden die Brotstücke hergerichtet, die in der
Messe zum Leib Christi gewandelt werden (die so genannten "Hostien").
Damit viele hineinpassen, ist die Schale breit und tief.
Die Patene
Das ist ein ganz flaches Tellerchen, auf das nur eine oder
zwei von den grossen Hostien passen, die der Priester in der
Messe bricht. Falls die Patene überhaupt noch verwendet wird,
dann legt man sie oben auf den Kelch. Manche verwenden den selben
Begriff "Patene" für das Tellerchen und auch für die
Schale.
Das Ziborium
Das lateinische Wort "Ziborium" bedeutet so viel
wie "Speisegefäss". Es sieht aus wie ein breiter Kelch
und hat einen Deckel, mit dem man es verschliessen kann. Das
Ziborium wird dazu verwendet die gewandelten Hostien im
Tabernakel aufzubewahren, also in der Gestalt des Brotes unseren
Herrn Jesus Christus selbst, wie er sich uns schenken will.
Deshalb wird - um ihn zu ehren - oft auch ein kostbarer
Stoffmantel darüber gehängt.
Die Kustodia
Auch die Kustodia wird zum Aufbewahren gebraucht. Allerdings
hat sie nur Platz für eine einzige grosse Hostie. Der Name
bedeutet "Wache". Das kommt daher, dass diese eine
Hostie immer im Tabernakel bleibt (hin und wieder wird sie durch
eine frische ersetzt) als Zeichen dafür, dass Gott immer über
uns wacht. Sie wird nur heraus genommen für eine Anbetung, zu
einem besonders feierlichen Segen oder für eine grosse
Prozession.
Die Pyxis
Darin werden Hostien aufbewahrt, die zu den Kranken getragen
werden. Es ist wie ein kleiner Teller mit einem verschliessbaren
Behälter für eine oder mehrerer Hostien.
Die Lunula
Das lateinische Wort "lunula" bedeutet "kleiner
Mond". Tatsächlich ist dieses Gefäss mondförmig. Es dient
als Halterung für die grosse Hostie in der Kustodia, passt aber
auch in das folgende Gefäss.
Die Monstranz
Du kennst vielleicht das Wort "Demonstration": Da
zeigen die Leute, welche Meinung sie haben. Genau so kommt das
Wort "Monstranz" von "zeigen". Dieses Gefäss
wird dazu benutzt um die grosse geweihte Hostie (auch "Allerheiligstes"
genannt) den Leuten zu zeigen. Manchmal wird die Monstranz auf
den Altar gestellt, manchmal wird damit der Segen erteilt; bei
der Fronleichnams-Prozession wird das Allerheiligste in der
Monstranz durch die Ortschaft getragen. Du kennst die Monstranz
bestimmt: Sie ist das grösste Gefäss von allen, meistens ganz
golden und oft mit Edelsteinen verziert. In das Fenster in der
Mitte kommt dann die Lunula mit der Hostie.
Der Kelch
Der Name des Kelches kommt aus der griechischen Sprache. Dort
hiess "kalyx" so viel wie bei uns "Becher".
Allerdings ist unser Kelch ein besonders kostbarer Becher,
meistens aus kostbarem Material wie Silber oder Gold. Er dient dazu
den Wein aufzunehmen, der in der Messfeier zum Blut Christi
gewandelt wird.
Das Kännchen
Damit Wein und Wasser im Kelch vermischt werden können,
stehen zwei Kännchen auf einem Tablett bereit. Bei den gläsernen
erkennt man gut in welchem was ist, in den silbernen ist auf dem
Deckel ein Fisch für das Wasser und eine Traube für den Wein.
Das Kännchen mit Wasser wird für die Handwaschung des Priesters
bei der Gabenbereitung zusammen mit einem kleinen Tablett und dem
Lavabotuch nochmals gebraucht. Zudem ein weiteres Mal, wenn der
Kelch nach der Kommunion gereinigt wird.
Weihrauch
Auf die glühenden Kohle im Weihrauchfass werden Weihrauchkörner gelegt,
damit beim Inzensieren während der Liturgie ein wohlriechender Duft entsteht.
Die Weihrauchkörner werden im Weihrauchschiffchen mitgetragen.
Kerzen
Sie sind ein wichtiges Zeichen in der Kirche und es gibt sie
in ganz verschiedenen Sorten und Arten.
Die Osterkerze
Sie ist die grösste und dickste Kerze im Gottesdienstraum. In der Osternacht entzündet der Pfarrer die neue Kerze am Osterfeuer, segnet sie und trägt sie mit dem Ruf "Lumen Christi - Christus, das Licht!" in die Kirche. An der Osterkerze wurde auch bei der Taufe deine Taufkerze entzündet und bei deiner Erstkommunion wieder.Das heisst: Auch uns schenkt Jesus sein Licht, er will uns durch unser ganzes Leben hindurch leuchten. Jesus Christus hat durch seine Auferstehung das Licht des Lebens in den letzten dunklen Winkel unserer Welt gebracht. Er macht unser Leben hell.
Die Altarkerzen
In jeder Feier der Hl. Messe wird uns gegenwärtig, was wir in der Osternacht feiern: Jesu Tod und Auferstehung. Daher sollen auch Kerzen beim Altar brennen.
Die Apostelkerzen
Wenn ein neu gebautes Kirchengebäude geweiht wird, dann wird es an zwölf Stellen der Wand mit dem Hl. Öl dem Chrisam gesalbt. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Apostel die Grundsteine für das Volk Gottes (die Kirche) sind. Wir als Volk Gottes sind wie ein Haus, das auf Apostel gebaut ist. Die zwölf Stellen, an denen der Kirchenbau gesalbt worden ist, werden mit Kerzen gekennzeichnet. Am Kirchweihtag und besonderen Festtagen werden diese Kerzen entzündet.
Das ewige Licht
Dieses Licht ist eines der ältesten Zeichen in der Kirche. Im Volk Israel ist es schon seit etwa dreitausend Jahren in Gebrauch. Ursprünglich stand das Ewige Licht im Tempel von Jerusalem vor der innersten Kammer, dem "Allerheiligsten". Es sollte zeigen, dass Gott immer für sein Volk da ist.Wir haben diesen dieses Licht von unseren Glaubensvorfahren, dem Volk Israel übernommen. Meist brennt es in einem roten Glas, das von einem wertvollen Gefäss gehalten wird. Auch bei uns gehört es ganz nah zum Allerheiligsten, also an den Ort wo Christus im Heiligen Brot der Eucharistie gegenwärtig ist. Wenn ich in eine Kirche komme und das Ewige Licht brennen sehe, dann weiss ich, hier ist Jesus Christus im Allerheiligsten gegenwärtig.
Das Ewige Licht wird - bis auf den Karfreitag - das ganze Jahr über Tag und Nacht am Brennen gehalten.
Altarglocken
Mit dem Ton der Altarglocken werden die Gottesdienstbesucher
darauf aufmerksam gemacht, dass in der Wandlung von Brot und Wein
etwas ganz besonderes geschieht.
Weihwasser
Bei bestimmten Gelegenheiten hat ein Ministrant dem Priester
das Weihwassergefäss mit dem Weihwasserwedel zu reichen. Bei
Segnungen besprengt der Priester Gegenstände mit Weihwasser.
Diese Geste zeigt bedeutet, dass der gesegnete Gegenstand nun ein
Zeichen des Wirkens Gottes sein soll. Auch Personen werden mit
Weihwasser besprengt. Das erinnert an die Taufe und an die
reinigende Kraft des Wassers.
Altartücher
Der Altar ist in der Kirche ein Zeichen für Jesus Christus. Daher wird er besonders sorgfältig behandelt. Er wird mit einem Altartuch für das Hl. Mahl gedeckt. Nur nach der Feier des Hohen Donnerstag wird das Tuch zum Zeichen der Trauer entfernt.
Die liturgischen Geräte, mit denen du als Ministrantin oder Ministrant zu tun hast, sind durch ihre Bestimmung etwas Besonderes. Sie sind für das heilige Geschehen geschaffen. Deshalb sollst du behutsam mit ihnen umgehen.
Nach
"Wir Minis" von Erich Schredl, Herder Verlag
und "Das kleine Ministranten ABC"
von Georg Schikart, Butzon & Bercker Verlag
An normalen Wochen- und Sonntagen sind die Ministranten 1/4 Stunde vor Beginn der Liturgie in der Sakristei sein.
An besonderen Sonntagen und Festtagen sind die Minis gemäss Weisung auf dem Ministrantenplan oder gemäss Abmachung an der Probe da sein.
Die Proben sind unbedingt zu besuchen. Wer nicht kommen kann, entschuldigt sich bei Christoph Beeler-Longobardi (Tel. 041 917 14 57).
Wenn du bei Gottesdiensten, für die du eingeteilt bist, nicht dabei sein kannst, suche bitte selber Ersatz.
Das Wichtigste bei der Feier des Gottesdienstes ist, dass du gut zuhörst, das Gehörte still bedenkst und mitbetest.
Wer nie fehlt, oder zusätzlichen Dienst leistet, erhält ein kleines Dankeschön.
Das Aufräumen nach der Liturgie gehört zum Ministrantendienst. Es ist selbstverständlich, dass alle anwesenden Minis zusammen helfen.
Die Ordnung in der oberen Sakristei bei den Ministrantenkleidern und -schuhen gehört ebenfalls zu einem pflichtbewussten Dienst. Bitte hänge das Kleid richtig auf den Bügel und stell die Schuhe zusammen ans richtige Ort.
| Juli 2010 | Willst du mehr wissen, dann klicke hier ..... |
| August 2010 | Willst du mehr wissen, dann klicke hier ..... |
Der Ministrantenplan ist im PDF Format erstellt.
Den zum Lesen
nötigen Acrobat Reader können sie kostenlos auf
downloaden.
Das Kirchenjahr in unserer
Pfarrei
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| Januar | Weitere Angaben ..... | Juli/August | Weitere Angaben ..... | |
| Februar | Weitere Angaben ..... | September | Weitere Angaben ..... | |
| März | Weitere Angaben ..... | Oktober | Weitere Angaben ..... | |
| April | Weitere Angaben ..... | November | Weitere Angaben ..... | |
| Mai | Weitere Angaben ..... | Dezember | Weitere Angaben ..... | |
| Juni | Weitere Angaben ..... |
In gedruckter Form waren diese Angaben den Ministrantenplänen 2009 beigelegt. Verfasst wurden sie von Erika Stadelmann.
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Der
Patron
der Ministranten ![]()
![]() |
Legende des Hl. Tarcisius |
Tarzisius! Das ist doch der
kleine Ministrantenknabe,
der tapfer wie ein Mann gestorben ist.
Tarzisius lebte zur Zeit der Kirchen- und Christenverfolgung in Rom, wo er auch eines gewaltsamen Todes für seinen Glauben an Christus gestorben ist. Über die Begleitumstände seines Sterbens gibt Papst Damasus (gestorben 384) einige wertvolle Hinweise. "Tarzisius ist, als er die heilige Eucharistie zu Gläubigen trug, von heidnischem Pöbel überfallen und erschlagen worden."
Mit diesen beiden Angaben lässt leicht sich rekonstruieren, wie es zum gewaltsamen Tode unseres Heiligen gekommen ist: Im Kerker warteten Christen auf den Tag ihrer Hinrichtung. Sie warteten aber auch auf die hl. Kommunion, um vorbereitet ihren schweren Gang in den Tod anzutreten. Wer aber sollte die heilige Eucharistie sicher in die Kerker bringen? Die Priester konnten es nicht; sie waren zu sehr bekannt.
Da ist Tarzisius es gewesen, der sich für den gefahrvollen Dienst freiwillig gemeldet hat. Bei der Ausübung des heiligen Dienstes ist er dann ums Leben gekommen. Diese Tatsache blieb in der Erinnerung des Volkes haften.
Eine Legende ist um seine Person herum entstanden. Von Tarzisius erzählt sie also:
Er war noch ein kleiner Junge, kaum älter als 12 Jahre, als er schon reif war für die grösste Heldentat. Früh hatte er seine Eltern verloren, wohnte bei einem reichen Onkel, der noch Heide war. Anders Tarzisius: Ihn hatte Gott mitten aus seiner heidnischen Umgebung zur Wahrheit gerufen, zum Glauben. Und der kleine Tarzisius nahm es ernst, sehr ernst mit seinem Christsein. Während die anderen noch schliefen, schlich er sich über Treppen und Gänge aus dem Hause seines Onkels zum Gottesdienst. Die christliche Gemeinde Roms hielt grosse Stücke auf den eifrigen Jungen, bald vertraute man ihm das verantwortungsvolle Amt eines Türhüters in der Kirche an, damit sich kein Unbefugter zur Feier der heiligen Geheimnisse einschleiche.
Wieder verfolgte man in Rom die Christen, wie schon so oft seit den Tagen des heiligen Petrus, der als erster für Christus in Rom gemartert wurde. Im Mamertinischen Kerker schmachteten christliche Männer und Frauen, ermutigten einander, beteten, sangen Loblieder zu Gottes Ehre. Aber sie waren ohne die Stärkung des Allerheiligsten Sakramentes.
Es ist Gottesdienst in der Katakombe der Hl. Lucilla. Papst Stephan feiert selbst die Messe, predigt, fragt: "Wer ist bereit, unseren Gefangenen die Hl. Kommunion zu bringen? Nur die Jüngeren können es noch wagen, wir erwachsenen Christen sind alle verdächtig."
Fest und langsam geht Tarzisius auf den Papst zu, erklärt: "Ich bin bereit, mit meinem Leben werde ich es schützen, das heilige Brot." Tags darauf kniete Tarzisius vor dem Altar. Bonus, der Priester, reichte dem Jungen das Allerheiligste, das er als Wegzehrung den Gefangenen bringen sollte. Ans Ziel kam er nicht.
Ein Sklave aus dem Hause seines Onkels hatte schon lange das Tun des Tarzisius ausspioniert, hatte irgendwie Kunde bekommen von dessen Botengang und dessen heidnischen Alters- und Spielgenossen auf die Spur des Gottesträgers gesetzt. Eine Aufforderung zum Spiel ist der harmlose Anfang, als sie Tarzisius eingeholt hatten. Der legt seine über der Brust gekreuzten Hände noch fester um das Allerheiligste und will weitergehen. Sie verstellen ihm den Weg und schon fällt auch die verhängnisvolle Frage: "Was hältst du so fest verborgen? Herzeigen!"

Knapp und gesetzt kommt von Tarzisius die Gegenrede: "Nie
und nimmer!" Eine regelrechte Rauferei hebt an, Erwachsene
kommen dazu, wollen dem verzweifelt sich wehrenden Tarzisius
helfen. Da fällt das Wort: "Er ist ein Christ, trägt das
Geheimnis der Christen." Nun prasseln Stockschläge auf den
Bekennerknaben hernieder, Steine fliegen gegen ihn. Schwer
getroffen liegt Tarzisius auf dem Boden, blutet, stöhnt vor
Schmerzen, aber das Geheimnis lässt er nicht los, auch dann noch
nicht, als ein Stein ihn tödlich an der Schläfe getroffen hatte.
Schon war man dabei, seine immer noch fest zusammengepressten Hände zu lösen, um an das Geheimnis heranzukommen, als jemand rief: "Leichenräuber!" Die Meute stob auseinander, denn Leichenraub wurde nach dem Römischen Recht schwer bestraft. Ein Christ nahm den toten Tarzisius auf seine Schultern, trug die Leiche in die Gruft des Papstes Zephirinus. Unversehrt fand man das heiligste Sakrament. Mit seinem Leben hatte Tarzisius es geschützt. Das war im Jahre 257.
| Gedenktag: | 15. August |
| Liturgische Farbe: | Rot |
| Namenserklärung: | der Mutige (aus dem Griechischen stammend) |
| Patronat: | Schutzheiliger der Ministranten |
| Reliquien: | Die leiblichen Überreste des Heiligen befinden sich in Rom. |
| Darstellung: | Meist in altrömischer Knabentracht, die Hände über der Brust gekreuzt. Manchmal auch gehend, mit Palme, Steinen und Hostie als Zeichen seines bestandenen Martyriums. |