Gliederung
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Neues Firmprojekt - Firmung für junge Erwachsene
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Der zweite Firmkurs 17+
1. Infotreffen für interessierte junge Erwachsene
am Freitag, 24. Juni 2011 um |
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Daten:
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24. Juni 2011 |
20.00 Uhr |
Erstes Infotreffen für Interessierte |
| 09. September 2011 | 20.00 Uhr | Startanlass aller Firmlinge und Gruppen-Begleiter |
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02. Dezember 2011 |
20.00 Uhr |
Sternmarsch im Advent |
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22. Januar 2012 |
10.15 Uhr |
Anmeldung zur Firmung im Pfarreigottesdienst - mit Firmpaten in der Pfarrkirche Aesch |
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28. / 29. April 2012 |
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Vorbereitungs-Weekend |
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28. Mai 2012 |
09.30 Uhr |
Firmgottesdienst in der Pfarrkirche Schongau |
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29. Juni 2012 |
20.00 Uhr |
Abschlussabend für alle Firmlinge und Firmbegleiter |
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Fotos vom Firmweekend
2012 |
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Fotos vom Firmweekend
2011 |
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Der erste Firmkurs 17+ hat |
Daten:
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17. September 2010 |
20.00 Uhr |
Erstes Treffen aller Firmlinge und ihrer Gruppenbegleiter |
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3. Dezember 2010 |
20.00 Uhr |
Sternmarsch im Advent |
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19. Februar 2011 |
19.30 Uhr |
Ja zur Firmung mit Firmpaten in Schongau |
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28. / 29. Mai 2011 |
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Weekend in Sörenberg |
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12. Juni 2011 |
19.00 Uhr |
Probe für Firmgottesdienst |
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13. Juni 2011 |
09.30 Uhr |
Firmgottesdienst in Aesch |
Jedes Sakrament ist ein Handeln Gottes am Menschen. In der Firmung wird Gottes Geist jedem zugesprochen, der sich ihm öffnet. Das Kommen des Heiligen Geistes ist aber ein lebenslanges Ereignis.
Mit dem Wirken des Heiligen Geistes ist es wie mit einem Segelboot, das der Wind nur vorwärtstreiben kann, wenn der Mensch das Segel richtig setzt. Das Bild vom Wind will sagen: Wie der Wind eine gewaltige Kraft ist, so ist auch der Hl. Geist eine grosse innere Kraft, die uns befähigt, uns zu Jesus zu bekennen. Aber uns auf die Fahrt begeben und die Segel der Seele richtig auszuspannen - das heisst, dem Hl. Geist eine Chance geben - das müssen wir selber.
Wir Erwachsenen aber müssen unseren Firmlingen echtes Christsein vorleben. An unserem Verhalten sollen sie ablesen können, wie man christlich denkt, urteilt und handelt. An uns müssen junge Menschen lernen können, ihre Fähigkeiten richtig und verantwortungsvoll für andere einzusetzen. Dabei müssen wir immer neu voll Vertrauen um den Beistand des Heiligen Geistes beten. Denn auch für uns erwachsene Gefirmte ist das Kommen des Geistes ein lebenslanges Ereignis.
Der Heilige Geist will uns Kraft geben, in der Kirche und im Alltag als Christ Verantwortung zu übernehmen und Stellung zu beziehen für die Sache Jesu. Dies erfordert Mut, gerade bei uns, wo es nicht mehr ‚in’ ist, zu ihm und seiner Kirche zu stehen.
Firmung ist ....
... wie ein Brief Gottes an Dich
An jeden von uns schickt Gott seine Botschaften. Einige davon kennst Du bereits. Sie sind gesammelt in den heiligen Büchern der Bibel.Gottes persönlicher Briefträger heisst: Jesus Christus.
Frage Dich: Wann und wo und durch wen hat Gott mir heute einen Brief zukommen lassen?
... ein Geheimnis
Das ist das Geheimnis des Gefirmten: Er rechnet nicht - sondern er liebt! Das ist das Geheimnis des Gefirmten: Er begreift nicht alles - aber er liebt das Unbegreifliche!
... ein JA zu meiner Kirche
Ich liebe meine Kirche. Das ist mein Versprechen am Firmtag.
Was heisst das?
Ich bin dankbar, dass ich in einer Gemeinschaft leben darf, die mit mir treu zu Jesus Christus steht.
Ich bin froh, dass ich in der Kirche Erbarmen finde, wenn ich als Sünder nicht mehr weiter weiss.
Ich darf meine Hand ausstrecken und um das Brot bitten, damit ich mit Jesus wieder zuversichtlicher meinen Weg gehen kann.
Wo zwei Menschen mit Jesus Christus verbunden sind, da wird Kirche!
Das Sakrament der Firmung wird gespendet durch die Salbung mit Chrisam auf der Stirn unter Auflegen der Hand und durch die Worte: Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.
Der Firmspender legt seine Hand auf den Kopf des Firmlings. Handauflegung beudeutet: "Das gehört zu mir. Ich beschütze es." Jesus sagt durch diese Handauflegung: "Du gehörst zu mir, ich beschütze Dich!"
Auch der Pate/die Patin legt bei der Firmung die rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Dies bedeutet: "Ich begleite Dich, ich will Dich stützen, ich möchte Dir Halt geben."
Chrisam ist eine Mischung aus Balsam und Olivenöl. Balsam und Oel schützen vor Hitze und Kälte, lindern Schmerzen und lösen Verkrampfungen und können auch stärken. Bei den alten Griechen wurden die Ringkämpfer eingeölt, so konnten sie dem Gegner entgleiten. Die Salbung mit Chrisam will zeigen "Du bist gestärkt, geschätzt und geheilt durch die Kraft des Heiligen Geistes."
Durch eine Besiegelung wird die Echtheit von Gold und Silber besiegelt. Früher wurden an Briefe und an wichtige Dokumente ein Siegel angebracht zur Beglaubigung der Echtheit. Besiegeln heisst also, anerkennen, dass etwas echt ist oder dass der geschlossene Vertrag gilt. Bei der Firmung sagt Gott: "Ja, der Bund, den Deine Eltern stellvertretend für dich mit mir bei Deiner Taufe geschlossen haben, der soll gelten". Gott bestätigt, dass er für alle Zeiten zum Firmling steht. Auf die Worte des Firmspenders sagt der Firmling: "AMEN". Dieses Wort kommt aus der hebräischen Sprache und heisst "So ist es, es steht fest, es gilt für mich."
Das Kreuzzeichen, das der Firmspender auf die Stirne des Firmlings macht, sagt: "Du gehörst Christus. Du sollst die Kraft Gottes, den Heiligen Geist bekommen, damit Du die grossen und kleinen Kreuze im Leben tragen kannst".
Zum Schluss reicht der Firmspender dem Firmling die Hand und sagt: "Der Friede sei mit Dir." Der Friedensgruss bedeutet: Mit Jesus Christus haben wir den Frieden mit Gott und den Mitmenschen.
Nur ein Getaufter kann gefirmt werden. Die Spendung der Firmung an Kinder wird in der Lateinischen Kirche im allgemeinen frühestens ab dem siebten Lebensjahr gespendet. So soll der Firmling selbständig und bewusst ja sagen, zu dem, was Gott in der Taufe an ihm gewirkt hat und bereit sein, nun selbst im Hl. Geist Zeugnis von Jesus Christus abzulegen.
Jeder Firmling sollte normalerweise einen Paten haben. Der Pate ist für die rechte Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes mitverantwortlich: bei der Firmfeier stellt er den Firmling dem Firmspender vor und hilft ihm auch später, in der Kraft des Heiligen Geistes den Glauben im Leben zu bezeugen.
Der Pate / die Patin sollte wenn immer möglich katholisch sein oder zumindest einer christlichen Gemeinschaft angehören.
Der Bischof ist der ursprüngliche und eigentliche Spender der Firmung. Für gewöhnlich wird das Sakrament von ihm gespendet, weil so der Zusammenhang mit der ersten Geistausgiessung am Pfingsttag besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Denn die Apostel selbst haben den Heiligen Geist, den sie empfangen hatten, durch Handauflegung den Gläubigen weitergegeben. Die Spendung durch den Bischof verdeutlicht die enge Verbindung der Gefirmten mit der Ortskirche und ihre Verpflichtung, den Menschen von Christus Zeugnis zu geben. Leider ist unsere Diözese zu gross, als dass der Bischof überall firmen kann. Deswegen hat er verschiedene Geistliche eingesetzt, die in seinem Namen das Sakrament der Firmung spenden.
Im Jahre 2004 wurde von den zuständigen Seelsorgern des Dekanates Hochdorf und damit auch den Katholischen Pfarreien Hitzkirchertal beschlossen, das Firmalter einheitlich auf 18+ zu erhöhen.
Ein Auszug aus dem Pfarrblatt vom Februar 2004 zu diesem Thema:
Firmverständnis beeinflusst das Firmalter
Eltern von Firmkandidaten stellen oft fest, dass die heutige Firmvorbereitung viel umfassender geworden sei als die Einführung, die sie noch selbst erhielten. Und nicht wenige von ihnen sagen sogar, dass sie sich kaum an die eigene Firmung erinnern können, weil sie damals noch zu jung waren und zu wenig mit bekamen, worum es eigentlich ging.
Solche Eingeständnisse haben vielerorts zu Diskussionen über die Bedeutung der Firmung geführt. Und man hat sich gefragt, ob das Alter, in dem die Firmung üblicherweise empfangen wird (5. / 6. Klasse), noch angemessen sei.
Firmung verlangt Entscheidung
Die Pfarreiverantwortlichen unserer Seelsorgeregion vertreten die Meinung, dass die Firmung möglichst bewusst empfangen werden soll. Sie erachten es daher für sinnvoll, bei den Empfängern ein höheres Alter vorauszusetzen. Sie versprechen sich davon auch eine grössere Freiheit der Jugendlichen, das Sakrament anzunehmen. Dem steht freilich die Wahrscheinlichkeit gegenüber, dass es Jugendliche geben wird, die sich dann nicht mehr firmen lassen. Doch diese Möglichkeit nehmen wir in Kauf, weil wir wenig davon halten, wenn die gleichen Jugendlichen im Primarschulalter sich nur hätten firmen lassen, weil sie da noch leichter zu „überreden“ waren.
Nächster Firmtermin:
Für die Schüler der jetzigen 4. Klasse wird die Firmvorbereitung im Jahre 2010 beginnen. Das Sakrament der Firmung wird ihnen voraussichtlich im Juni 2011 gespendet.
Entscheid bei der Pfarreileitung
Der Entscheid, das Firmalter zu verändern, liegt bei den für die Seelsorge Verantwortlichen unserer Seelsorgeregion Hitzkirchertal (ab 2005 Katholische Pfarreien Hitzkirchertal). Demzufolge wird in Absprache mit den betreffenden Pfarreigremien in nächster Zeit der zukünftige Firmweg festgelegt.
Vom Firmalter ab 18 Jahren versprechen wir uns folgende Vorteile:
Die FirmkandidatInnen bringen eine grössere Reife mit. Sie sind besser imstande, die Entscheidung zur Firmung aus eigenem Antrieb zu treffen. Der Empfang dieses Sakramentes entspricht damit besser dem Anspruch der Freiheit, die zum Sakramenten-Verständnis gehört.
Zwischen der Schulzeit und dem Beginn der Firmvorbereitung mit 17 Jahren liegt ein Zwischenjahr mit neuen (z.T. Berufs-) Erfahrungen der Jugendlichen. Eine allfällige Schulverdrossenheit liegt bereits ein wenig zurück. Die Erfahrungen im Beruf oder in weiterführenden Schulen befähigen die Jugendlichen, auch Fragen des Glaubens aus neuen Perspektiven heraus anzugehen. Das Glaubensgespräch mit 17/18-Jährigen ist auf anderem Niveau möglich als mit 11-13 Jährigen. Die Firmvorbereitung führt die ehemaligen Schulkameraden wieder zu Begegnungen zusammen, was positive Emotionen auslöst.
Die Pfarrei bietet den Jugendlichen nach der Schulzeit nochmals während mehreren Monaten eine qualifizierte Begleitung an. Den Schulentlassenen bieten wir aber so eine altersgerechte Lebensbegleitung an. Die 17-jährigen sind bereit, über Glaubensfragen zu diskutieren, was sonst weitgehend tabuisiert wird.
Das Sakrament der Firmung will den Glauben des jungen Menschen stärken - will ihn aber auch herausfordern zu einer verantworteten Entscheidung, als Christ/Christin zu leben. Der Einbezug von erwachsenen Begleitpersonen für die Begleitung der FirmkandidatInnen bringt erwachsenenbildnerische Effekte mit sich.
Seit zwei Jahrzehnten machen Pfarreien im Bistum Chur und Basel mit der Heraufsetzung des Firmalters viele positive Erfahrungen. Mit der Anhebung des Firmalters nehmen wir eine Tendenz auf, die in der Schweiz im Zunehmen ist. So wird der Bischof von St. Gallen demnächst keine Jugendlichen unter 17 Jahren mehr firmen.
Nachteile unserer heutigen Lösung
Das ungleiche Firmalter bei Nachbarpfarreien führt zu organisatorischen Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten hängen besonders mit unserer Schulsituation zusammen.
Die grosse Mehrheit der SchülerInnen der Oberstufe aus Aesch/Mosen besucht die Schule in Hitzkirch. In der Vorbereitungszeit auf die Firmung wären demnach gefirmte und noch nicht gefirmte SchülerInnen miteinander zu unterrichten.
Schon auf Primarstufe ergeben sich z.Z. Überschneidungen, weil Kinder aus den Pfarreien Hitzkirch und Aesch/Mosen grenzüberschreitend die Schule und damit auch den Religionsunterricht besuchen, wobei die einen zur Firmung vorbereitet werden, die andern hingegen nicht. Gleiche Praxis in den verschiedenen Pfarreien würde dieses Problem erleichtern.
Diese Schwierigkeiten verhindern praktisch, dass unsere Firmvorbereitungen im regulären Religionsunterricht während der Schulzeit stattfinden.
Aus organisatorischen, aber auch aus ideellen Gründen ist eine einheitliche Praxis unter den Nachbarpfarreien anzustreben.
Mögliche Einwände gegen ein höheres Firmalter
1. Ein Teil der Jugendlichen wird sich mit 17 Jahren nicht mehr zum Empfang der Firmung motivieren lassen.
Antwort:
Die bisherigen Erfahrungen mit Firmung im Alter von 18 Jahren zeigen, dass sich eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen zur Firmung anmeldet.
Es ist naiv anzunehmen, dass die Minderheit, die nicht kommt, in irgendeiner Weise aktiver in der Pfarrei wäre, wenn sie sechs Jahre vorher im Rahmen der Allgemeinheit gefirmt worden wäre.
2. Ein Teil der Jugendlichen ist mit 17 Jahren nicht mehr zu Hause und fällt damit durch das Netz.
Antwort:
Auch Jugendliche, die auswärts wohnen, kommen meistens wöchentlich nach Hause. Speziell für diese ist die Firmvorbereitung eine willkommene Gelegenheit zum Treffen ehemaliger Schulkameraden.
Das Firmalter von 18 Jahren ist nicht als Maximal-Alter zu verstehen. Es können auch Zwanzigjährige daran teilnehmen, die vorher nicht wollten oder nicht konnten, weil sie auswärts wohnten.
Möglicherweise wird auch am auswärtigen Wohnort Firmvorbereitung für Schulentlassene angeboten. Das ergäbe eine Gelegenheit zur Integration am noch wenig bekannten Wohnort.
Firmung ab 17 - ein Erfahrungsbericht
Firmweg in Rothenburg / bewegt und bewegend
Seit vier Jahren gehen junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden einen neuen Weg zur Firmung in der Pfarrei St. Barbara Rothenburg. Nach einer Zeit zwischen Skepsis und Zuversicht ist Firmung ab 17 heute selbstverständlich und erfreut sich steigender Beliebtheit und Akzeptanz bei den Jugendlichen und in der ganzen Pfarrei.
Vor über zehn Jahren hat unser Pfarreiteam und der Pfarreirat erkannt, dass die Firmung in der 6. Klasse nach dem Prinzip „Dann haben wir alle dabei“ nicht befriedigt und schon gar nicht dem Entscheidungscharakter des Sakramentes entspricht.
Denn während bei der Taufe die Eltern stellvertretend Ja sagen, ist bei der Firmung der eigenverantwortliche Entscheid des jungen Menschen gefragt: Es geht um sein Ja zu einem Leben in christlicher Wert- und Glaubenshaltung. Diesem Ja entsprechen die Zusage und das Geschenk von Gottes Geistkraft, begleitend und stärkend auf dem Weg als Christ.
Eine Chance im Neubeginn
Die beiden Aspekte von Entscheidung und Geschenk ergeben einen wichtigen Moment im Leben eines jungen Menschen. So macht es Sinn, dies mit einem entscheidenden Entwicklungsschritt zu verbinden: dem Erwachsen- und Mündigwerden in der Gesellschaft.
Dieser Schritt erhält mit der Firmung auch eine religiöse Dimension: Die Eigenverantwortung und Mündigkeit im christlichen Leben und in der Kirche.
Zugleich wird dem jungen Menschen an diesem Übergang in einen neuen Lebensabschnitt Gottes Kraft und Segen geschenkt.
Das Projekt „Firmweg bewegt“
Aufgrund dieser Überlegungen wurde entschieden, das Firmalter auf 18 Jahre zu erhöhen. Es war eine grosse Chance, sich dabei als Pfarrei auf einen neuen Weg zu begeben.
Firmung heute – gelebt und erlebt
Im Jahr 2000 begann dann im Herbst der erste Firmkurs. Es war ein bewegter Weg, auf dem Fragen und Themen von Leben und Glauben diskutiert, Schönes erlebt und Schwierigkeiten gemeistert wurden. Am Ende stand als Höhepunkt die eindrucksvolle Firmung.
Seitdem hat die Firmung ab 17 in unserer Pfarrei ihren festen Platz und ist immer wieder neu ein gutes Erlebnis. Das spricht sich offensichtlich auch unter den Jugendlichen herum, denn die Zahl derer, die sich auf den Firmweg machen, ist steigend – ein grosser Erfolg für all diejenigen, die sich in der Begleitung und Leitung engagieren.
Ich hoffe, dass auch andere Pfarreien den Mut und das Vertrauen haben, sich auf diesen Weg zu begeben – als Chance für eine lebendige Pfarrei!
Nana Amstad-Paul, Theologin